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Aufschwung

"Aber der Aufschwung soll ja bald kommen!", diesen Spruch höre ich in letzter sehr oft, vielleicht sogar jeden Tag und ich erwische mich dabei, wie ich anfange bald selbst daran zu glauben. Dabei belehrt mich meine Erfahrung eines besseren. Klar, gibt es kleine Steigerungen in den Konjunkturdaten und ein aufmerksamer Beobachter erkennt auch die Steigung der Preise für Rohstoffe und Edelmetalle. Klingt zunächst gut, aber der Anleger von heute ist vorsichtiger geworden. Misstrauisch. Ängstlich, dass der Aufwärtstrend wieder nur eine Täuschung ist und der Traum vom Wohlstand erneut wie eine Seifenblase platzt. Also: was tun? Zurück zum Sparstrumpf unterm Bett? "Nein!", fordert das Handelsblatt vom 8.10.2009, denn dass bedeute den absoluten Wertverfall vom Kapital. Mit absehbaren Folgen. Immerhin hat sich die Weltwirtschaftskrise schon ein klein wenig gefangen und das schlimmste, das ihr passieren kann ist, dass der Anleger aufhört zu investieren. Denn obwohl die Regierung beherzt eingegriffen hat und Kredite zur Verfügung stellt, ist damit das Problem noch lange nicht gelöst. Wie auch, wenn durch die selben Mittel, die zur Krise geführt haben, eine Auflösung der Krise erreicht werden soll? Schließlich löscht man Feuer auch nicht mit Feuer.

Doch so lange das Wort des kommenden Aufschwungs in jedermanns Munde ist, werden auch früher oder später die Anleger von dieser Suggestion in den Bann gezogen werden. Und dann wird wieder investiert. In eine gute Zukunft.

Bei mir hat es schon gewirkt, der Aufschwung kommt doch bald - oder?

 

Bald wieder mehr von mir! Bis dann!

 

 

 

 

 

 

8.10.09 12:13

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